Hapas BlisterJet installiert bei Almac Pharma Services in Nordirland

Vorsprung durch Serialisieren – Für CMOs kann die Fähigkeit zum Late Stage Customization den entscheidenden Unterschied ausmachen

In mancherlei Hinsicht sind die Zeiten härter geworden für Lohnverpacker (CMOs bzw. CPOs). Starker Wettbewerb, hoher Kostendruck, die allgemeine Konsolidierung der Branche und ein sich aufgrund der Digitalisierung beschleunigender technologischer Wandel stellen erhebliche Herausforderungen dar. Wer sich jedoch gut aufstellt, für denjenigen eröffnen sich gleichzeitig im Moment grosse Chancen. Der Trend zum Outsourcing in der Pharmaindustrie ist ungebrochen. Denn grosse Pharma-Unternehmen konzentrieren sich noch stärker auf wissenschaftliche Forschung und Marketing. Durch den Einsatz von CMOs bzw. CPOs versprechen sie sich weiterhin eine Vielzahl an Vorteilen, zum Beispiel um Produkteinführungszeiten zu verkürzen, um Kosten zu senken, Komplexität in der eigenen Produktion abzubauen und interne Ressourcen profitabler einzusetzen. Chancen ergeben sich aber auch durch die wachsende Zahl an kleineren und mittelgrossen Pharmaunternehmen. Sie haben einen steigenden Anteil an den Zulassungen für neue Arzneimittel, verfügen jedoch oftmals selbst über keine Produktions-, geschweige denn über Verpackungskapazitäten. Doch gerade jetzt gibt es in vielen Märkten immer neue Anforderungen und Vorgaben der Gesetzgeber an Verpackungen und deren Kennzeichnung. Für CMOs und CPOs wird es sich auszahlen, wenn sie noch agiler, flexibler und schneller reagieren können.

Dabei geht es beileibe nicht nur darum, mithilfe modernster Technologien die eigenen Produktionsprozesse noch effizienter zu gestalten und die Menge an Ausschuss zu reduzieren. Wer als CMO ein Pharmaunternehmen gezielt bei dessen Postponement-Strategie unterstützen kann, dürfte ebenfalls gute Karten haben. 

Die technische Voraussetzung für ein Late Stage Customization von Blisterverpackungen kann ein strategisches Schlüsselinstrument sein, weil es CMOs für Pharmaunternehmen attraktiver macht. "Die Fähigkeit eines Auftragnehmers, dies als Dienstleistung anzubieten, kann ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal bei der Auftragsvergabe sein", sagt der Vertriebsleiter von Hapa. Dazu gehören zum Beispiel die Codierung von Einzeldosen und die Serialisierung von Blisterverpackungen. Denn was in diesem Zusammenhang ganz wichtig ist: Feste Darreichungsformen bleiben ein profitables und wachsendes Segment. "Sie sind aufgrund der hohen Patienten-Compliance weiterhin die häufigste Darreichungsform für neu zugelassene Medikamente", so das Beratungsunternehmen PwC in einer Studie über Chancen für CMOs.
 

Hapa’s BlisterJet installed at Almac Pharma Services in Northern Ireland

Hapa’s BlisterJet installed at Almac Pharma Services in Northern Ireland

Bei einer Postponement-Strategie werden auf Blisterverpackungslinien in hoher Geschwindigkeit nur unbedruckte Blister produziert. Doch sobald Bestellungen für kleinere Chargen eintreffen, werden unbedruckte Blister dem Lager entnommen, exakt in der benötigten Stückzahl, also on demand bedruckt und innerhalb kurzer Zeit dorthin geliefert, wo sie benötigt werden. Die technologischen Voraussetzungen, um eine Postponement-Strategie umzusetzen, liefert der Hapa BlisterJet. Dieses Blister-Drucksystem basiert auf der Drop-on-Demand Inkjettechnologie und UV-härtenden Tinten. Es trägen den äusserst unterschiedlichen Produktionsanforderungen Rechnung, indem es sich hochflexibel konfigurieren lässt.

Hapa ist seit mehr als fünf Jahrzehnten spezialisiert auf Drucklösungen für die Pharmaindustrie, sowohl inline als auch offline. Das Schweizer Unternehmen ist weltweit der Technologieführer auf diesem Gebiet. Mehr als 10.000 Flexo- und Digitaldrucksysteme in über 80 verschiedenen Ländern hat Hapa inzwischen installiert. Der Druck mit UV-härtenden Tinten auf Blisterfolie ist extrem widerstandsfähig und abriebfest und liefert ein gestochen scharfen Druckbild selbst kleinster Zeichen und Codes. Es ist heute die effizienteste und sicherste Methode im Pharmaumfeld, um einen validierten Druck zu gewährleisten, insbesondere für Systeme, die in einer GMP-konformen Umgebung integriert sind.

Nahezu alle führenden Pharmaunternehmen setzen heute Hapa Technologien ein. „Wenn ein Auftraggeber eine Hapa Maschine bei einem CMO sieht, weiss er also genau, dass er exzellente Kennzeichnungseffizienz und -qualität erwarten kann“, so der Hapa Vertriebsleiter. Zusammengefasst heisst das: Neue digitale Drucktechnologien ermöglichen ein erweitertes Leistungsspektrum und können einer CMO helfen, sich von Wettbewerbern zu unterscheiden. Die Art der Ausrüstung spielt dabei heute eine entscheidende Rolle.

Hapa erfüllt wiederum die ISO 9001 Qualitätsmanagement-Standards Ein kraftvoller Schub für den digitalen Inline-Druck