Was Innovation bei Hapa bedeutet
Innovation wird oft mit bahnbrechenden Technologien verbunden. In Wirklichkeit entsteht sie genauso häufig in kleineren Momenten – in Diskussionen, beim Testen und durch die Optimierung von Details, die im täglichen Betrieb den Unterschied machen.
Bei Hapa, einem Anbieter von Inline-Drucklösungen für die pharmazeutische Verpackung, findet Innovation auf beiden Ebenen statt: von kontinuierlichen Verbesserungen bestehender Systeme bis zur Entwicklung völlig neuer Maschinen und Technologien.
In diesem Interview geben die Development Engineers Samuel Jenni und Joseph Bejjani Einblick, wie Ideen in der Praxis entstehen und zu Lösungen werden, die echte Kundenanforderungen erfüllen.
Wo Innovation beginnt
Innovation bei Hapa entsteht in einem strukturierten Entwicklungsumfeld, geprägt von klaren Zielen – und bleibt gleichzeitig eng an realen Anforderungen ausgerichtet.
„Unsere Arbeit ist meist projektbasiert“, erklärt Samuel, „aber parallel passiert immer etwas – etwas Ungeplantes, auf das man flexibel reagieren muss.“
Joseph ergänzt: „Man arbeitet vielleicht an einer Neuentwicklung, und gleichzeitig kommt aus dem Feld etwas herein, das sofort gelöst werden muss.“
Mit neuen Perspektiven denken
Für beide Ingenieure bedeutet Innovation weniger radikale Neuerfindung als vielmehr eine Frage der Perspektive.
„Innovation heisst nicht immer, etwas komplett Neues zu schaffen“, sagt Joseph. „Oft geht es darum, Bestehendes neu zu denken, zu verbessern oder anders einzusetzen.“
„Für mich beginnt sie mit der Frage nach dem Warum“, ergänzt Samuel. „Warum machen wir es so? Könnte man es anders angehen?“
„Manche Ideen klingen zunächst ungewöhnlich“, fährt er fort, „aber sobald man darüber spricht, entwickeln sie sich weiter.“
Gleichzeitig fliesst diese Denkweise auch in grössere Entwicklungen ein – darunter neue Maschinenkonzepte.
Von der Idee zur Lösung
Kreativität allein reicht nicht aus. Struktur ist ebenso entscheidend. „Wir beginnen damit, den grössten Pain Point zu identifizieren“, erklärt Joseph. „Dann analysieren wir mögliche Lösungen, testen sie und lassen uns bei Entscheidungen von Daten leiten.“
So wird sichergestellt, dass Ideen nicht nur theoretisch funktionieren, sondern auch in realen Produktionsumgebungen bestehen, in denen Anforderungen durch konkrete Anwendungsfälle geprägt werden.
„Man möchte wirklich, dass die Lösung funktioniert“, sagt Samuel. „Das motiviert, verschiedene Ansätze auszuprobieren – auch wenn man am Anfang noch nicht sicher ist.“
Gemeinsam zu besseren Lösungen
Keine Idee entsteht isoliert – sie entwickelt sich im Austausch. „Ich teile meine Ideen oft einfach mit Kollegen und schaue, was sie dazu sagen“, erklärt Samuel.
Der offene Dialog und unterschiedliche Perspektiven spielen dabei eine zentrale Rolle. „Unterschiedliche Perspektiven, insbesondere von erfahrenen Kollegen, helfen dabei, das, woran man arbeitet, zu verbessern“, sagt Joseph. Vieles lässt sich direkt im Gespräch klären: „Oft sprechen wir Dinge einfach durch“, ergänzt er. „Manchmal geht es schnell, manchmal entwickelt sich daraus eine tiefere Problemlösung.“
Dabei bleibt immer Raum, Bestehendes zu hinterfragen. „Ich hatte nie das Gefühl, davon abgehalten zu werden, nach dem Warum zu fragen“, sagt Samuel. „Meistens führt das zu einem besseren Verständnis.“
Der Einfluss kleiner Details
Nicht jede Innovation ist auf den ersten Blick sichtbar. „Wir schauen uns genau an, wie Operator mit der Maschine interagieren“, sagt Joseph. „Ist es intuitiv? Ist es einfach zu bedienen?“
„Wenn etwas umständlich ist, bleibt genau das hängen“, erklärt Samuel. „Selbst wenn sonst alles perfekt funktioniert.“
Diese Denkweise führt zu kontinuierlichen Verbesserungen – von vereinfachten Wartungsschritten bis zur Reduzierung von Verbrauchsmaterial. Kleine Veränderungen, mit grosser Wirkung. Gleichzeitig bauen sie auf einer starken technologischen Basis auf und tragen zu grösseren Innovationen bei.
Wenn Aufwand zu Ergebnissen führt
„Wenn etwas wie geplant funktioniert, ist das ein grossartiges Gefühl“, sagt Samuel. „Wenn eine Maschine, an der wir gearbeitet haben, beim Kunden installiert wird, zeigt das, dass wir ein echtes Problem gelöst haben.“
Diese Nähe zu realen Anforderungen spiegelt sich direkt in der Entwicklungsarbeit wider. „Wenn ich Inputs bekomme, kann ich sie oft direkt in meiner Arbeit umsetzen“, ergänzt Samuel.
Für Joseph steht vor allem die Zusammenarbeit im Mittelpunkt:
„Wir haben unter Druck an etwas Neuem gearbeitet. Besonders war, wie viele Menschen – intern und extern – dazu beigetragen haben, dass es funktioniert.“
Ein Blick nach vorne
Bei Hapa ist Innovation ein kontinuierlicher Prozess – getragen von Neugier, Zusammenarbeit und Erfahrung, um Technologien und deren Anwendung in realen Produktionsumgebungen stetig zu verbessern.
Manchmal beginnt alles mit einem einfachen Gespräch.
Neugierig, Ideen auszutauschen oder neue Möglichkeiten zu erkunden? Das Hapa Team freut sich auf den Austausch.